Tag der offenen Tür im Lutzestift und 35 Jahre Häuslicher Pflegedienst Köthen
Ein besonderer Anlass, ein buntes Programm und viele Begegnungen: Beim Tag der offenen Tür im Lutzestift in Köthen wurde gemeinsam gefeiert. Im Mittelpunkt standen dabei gleich zwei besondere Ereignisse: Der Blick auf die vielfältigen Angebote im Lutzestift und das 35-jährige Bestehen des Häuslichen Pflegedienstes Köthen der Kanzler von Pfau’schen Stiftung.
Zahlreiche Gäste kamen in den Garten des Lutzestifts in der Springstraße, um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich über die Angebote der Stiftung zu informieren und natürlich auch gemeinsam zu feiern.
Ein festlicher Beginn mit Andacht und Gesang
Den Auftakt des Tages bildete eine Andacht mit dem Pfarrer Hans-Christian Beutel. Gemeinsam wurde gesungen und damit ein besinnlicher und zugleich fröhlicher Start in den Festtag geschaffen. Im Anschluss begrüßte Stiftungsdirektorin Daniela Schieke die Gäste. Unter den Besucherinnen und Besuchern war auch die Bürgermeisterin der Stadt Köthen, Christina Buchheim, die damit ihre Verbundenheit mit der Stiftung und ihren Angeboten zum Ausdruck brachte.
Im Rahmen ihrer Begrüßung stellte Daniela Schieke auch die Bereichsleitenden im Lutzestift vor. Dazu gehören Pflegedienstleiterin Iris Eberl, die Leiterin der Tagesstätte Henriette Stepniak sowie Christiane Patzer, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes. Damit wurden zugleich die Menschen sichtbar, die mit ihren Teams Verantwortung für die unterschiedlichen Bereiche und Angebote übernehmen.
Das Jubiläum des Häuslichen Pflegedienstes bot dabei einen schönen Anlass, auf 35 Jahre ambulante Pflege in Köthen zurückzublicken. Seit drei Jahrzehnten unterstützt der Pflegedienst Menschen dabei, möglichst lange und selbstbestimmt in ihrem vertrauten Zuhause leben zu können.
Wie stark und lebendig dieses Netzwerk ist, zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen der Gemeinschaft im Lutzestift Köthen:
- 27 Mitarbeitende setzen sich täglich in den verschiedenen Teams mit Fachkompetenz und Herz ein.
- 150 Patientinnen und Patienten werden medizinisch und pflegerisch bestens versorgt.
- 15 Klientinnen und Klienten werden individuell in ihrem Alltag begleitet und unterstützt.
- 31 Ehrenamtliche schenken bei der Arbeit im ambulanten Hospizdienst ihre wertvolle Zeit.
- 28 Wohnungen bieten darüber hinaus ein sicheres und behütetes Zuhause zum Wohlfühlen.
Gemeinsam füllen diese Menschen das Lutzestift jeden Tag mit Leben und Fürsorge.
Ein Baum als Zeichen der Verbundenheit

Eine besondere Überraschung und zugleich ein schönes Zeichen der Verbundenheit gab es von der Stadt Köthen: Das Lutzestift erhielt zum Fest einen Baum als Geschenk. Der Baum ist dabei mehr als nur ein schönes Geschenk für den Garten. Er kann auch als Symbol für die Entwicklung und Zukunft des Lutzestifts und der Stiftung verstanden werden: fest verwurzelt in Köthen, gewachsen über viele Jahre und mit Blick auf die Zukunft.
Wir bedanken uns herzlich bei der Stadt Köthen für dieses besondere Geschenk. Der Baum wird die Menschen im Lutzestift hoffentlich noch viele Jahre begleiten und an diesen besonderen Festtag erinnern.
Tanz, Musik und jede Menge gute Laune
Für einen besonderen Höhepunkt sorgte anschließend die Tanzgruppe „Crazy Angels“. Mit ihrem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm begeisterten die Tänzerinnen und Tänzer das Publikum. Es wurde mitgeklatscht, gestaunt und die ausgelassene Stimmung genossen.
Auch im weiteren Verlauf des Tages war für Unterhaltung und gute Gespräche gesorgt. Das Programm lud dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und die verschiedenen Angebote der Stiftung kennenzulernen.
Lutzestift öffnete seine Türen
Der Tag der offenen Tür bot gleichzeitig die Gelegenheit, die verschiedenen Angebote am und im Lutzestift kennenzulernen. Besucherinnen und Besucher konnten sich bei Rundgängen einen persönlichen Eindruck verschaffen. Besonders die Führungen durch das Lutzestift fanden großen Anklang. Vorgestellt wurden unter anderem die Tagesstätte, der ambulante Hospizdienst sowie das Quartier im Hahnemannstift mit der Begegnungsstätte „Samuelstübchen“.
So wurde sichtbar, wie vielfältig die Angebote der Kanzler von Pfau’schen Stiftung sind und wie unterschiedliche Bereiche miteinander verbunden sind: Pflege, Begleitung, Begegnung und Unterstützung gehören zusammen.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt
Natürlich durfte bei einem solchen Fest auch die passende Verpflegung nicht fehlen. Zur Stärkung gab es Nudeln mit Tomatensoße oder Kartoffeln mit Quark. Dazu konnten sich die Gäste mit Kaffee, Kuchen und verschiedenen Getränken versorgen. So wurde aus dem Tag der offenen Tür schnell ein gemütliches Beisammensein, bei dem auch abseits des offiziellen Programms viele Gespräche geführt und Erinnerungen ausgetauscht wurden.
Auch die kleinen Gäste kamen auf ihre Kosten
Besonders für die Kinder gab es viel zu entdecken. Sie konnten kreativ werden, basteln und Buttons gestalten. Auch beim Kinderschminken war für Abwechslung gesorgt.
Ein ganz besonderer Höhepunkt für die jüngsten Besucher war der Auftritt des Magiers. Mit seinen Tricks und Zaubereien sorgte er für staunende Gesichter und so manches ungläubige „Wie hat er das gemacht?“. Damit war für Groß und Klein etwas dabei – genau so, wie es sich für einen gelungenen Tag der offenen Tür gehört.
35 Jahre Häuslicher Pflegedienst – 35 Jahre Vertrauen
Das Jubiläum des Häuslichen Pflegedienstes war dabei der besondere Anlass, der diesen Tag geprägt hat. 35 Jahre ambulante Pflege bedeuten vor allem eines: 35 Jahre Vertrauen. Vertrauen von Menschen, die Unterstützung benötigen, Vertrauen von Angehörigen und Vertrauen in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich unterwegs sind, um Menschen in ihrem Zuhause zu begleiten und zu versorgen.
Dabei hat sich die Pflege in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Die Anforderungen sind vielfältiger geworden und die Aufgaben komplexer. Geblieben ist jedoch der Anspruch, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Die Arbeit des Häuslichen Pflegedienstes ist deshalb weit mehr als die Erfüllung pflegerischer Aufgaben. Es geht um Begegnung, Zuhören, Unterstützung und darum, Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben in ihrem vertrauten Umfeld zu ermöglichen.
Danke für einen gelungenen Festtag
Der Tag der offenen Tür hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Begegnungen sind. Ob beim gemeinsamen Singen, bei den Tänzen der „Crazy Angels“, bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee, während der Rundgänge oder beim gemeinsamen Gespräch – überall entstanden kleine und große Momente des Miteinanders.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kanzler von Pfau’schen Stiftung, den Mitwirkenden, den Helferinnen und Helfern sowie allen Gästen, die gemeinsam mit uns gefeiert haben.
Unser besonderer Dank gilt auch der Stadt Köthen für den geschenkten Baum, der künftig im Garten des Lutzestifts wachsen und uns an diesen schönen gemeinsamen Tag erinnern wird. Und ganz besonders danken wir den Menschen, die dem Häuslichen Pflegedienst seit 35 Jahren ihr Vertrauen schenken.
35 Jahre Häuslicher Pflegedienst Köthen – das sind 35 Jahre Engagement, Begegnung und gelebte Menschlichkeit. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre.

























