Gedenkfeiern in Bernburg und Köthen
Am 17. März in Bernburg und am 19. März in Köthen fanden in diesem Jahr erneut die liebevoll gestalteten Gedenkfeiern des Ambulanten Hospizdienstes statt. Unter den berührenden Themen „Vergiss mein nicht“ in Bernburg und „Wenn die Seele Segel setzt“ in Köthen kamen zahlreiche Menschen zusammen, um innezuhalten, zu erinnern und gemeinsam ihrer Verstorbenen zu gedenken.
Als bleibende Erinnerung erhielt in Bernburg jeder Trauernde ein Vergissmeinnicht – Engel, in Köthen wurde ein kleines Segelholzboot mit auf dem Weg gegeben.
Die große Resonanz hat gezeigt, wie wichtig solche Momente des gemeinsamen Erinnerns sind. In einer warmen Atmosphäre wurde Raum geschaffen für Trauer, Dankbarkeit und stille Verbundenheit. Viele Besucherinnen und Besucher fanden Trost in der Gemeinschaft.
Die Gäste und die Trauernden bedanken sich herzlich bei der Kanzler von Pfau’sche Stiftung, durch deren Unterstützung diese Gedenkfeiern und Trauerbegegnungen möglich sind.
Die Gedenkfeiern finden einmal im Jahr statt und sind ein wichtiger Bestandteil der Hospizarbeit. Darüber hinaus ist der Ambulante Hospizdienst an den Standorten Bernburg, Köthen und Eisleben auch im Alltag für trauernde Menschen da. Einmal im Monat wird eine Trauerbegegnung angeboten – ein geschützter Raum für Austausch und Miteinander.
Wir laden alle herzlich ein, diese Angebote zu nutzen und die Informationen auch Menschen im eigenen Umfeld weiterzutragen, die vielleicht Unterstützung in ihrer Trauer suchen.
Denn Trauer braucht Raum. Und manchmal auch einfach einen Ort, an dem man nicht allein ist.
Kathrin Gisa, Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst



