Motto: Kommt! Bringt eure Last.
Unser Programm.
| 17.00 Uhr | Beginn Weltgebetstagsgottesdienst |
| Mit der musikalischen Begleitung von Martin Ludewig. | |
| Während des Gottesdienstes gibt es auch ein Angebot für Kinder. | |
| Im Mittelpunkt stehen wieder die Frauen des Landes, in diesem Jahr Nigeria, sie teilen mit uns ihre Last (schweres Los der Witwen, religiöse Verfolgung im Norden, Armut und Verzweiflung). | |
| Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein gemütliches Beisammensein mit traditionellem und typischem Essen aus Nigeria, außerdem eine Bildersschau und Länderinformation |


Einladung.
Weltgebetstag
Welch eine vertrauensvolle Einladung zum Weltgebetstag 2026 wird hier von den Christinnen in Nigeria ausgesprochen: „Kommt! Bringt eure Last.“ Sie gilt uns allen gemeinsam im Vertrauen
auf Jesus Christus. Dieses Motto des Weltgebetstages, umgesetzt von der nigerianischen Künstlerin Gift Amarachi Ottah, erzählt von Hoffnung, aber auch von Bedrohung und Sorgen des Alltags.
Nigeria ist ein Land der Superlative mit vielen Kulturen, Sprachen und Religionen, aber auch mit Spannungen und blutigen regionalen Konflikten. Auf dem Land tragen die Frauen Lasten tatsächlich auf dem Kopf, aber es gibt ebenso unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das gilt auch in den Städten, und doch ist das Leben dort anders. Denn Nigeria mit seiner gut 230 Millionen zählenden Bevölkerung ist vielseitig, ein aufstrebendes Wirtschaftsland, ein Schwellenland.
Aber nur wenige profitieren davon. Das Land ist reich an Bodenschätzen, reich an Erdöl. Trotzdem haben viele Menschen kein Geld, um Benzin zu kaufen, wenn die Tankstellen nicht sowieso gerade leer sind. Nigeria hat eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, aber die Perspektiven für junge Leute sind düster. Etliche suchen den Weg nach Europa, andere schließen sich gewalttätigen Banden an. Manche allerdings finden tatsächlich ihr Glück: in der boomenden Musik – und Filmindustrie Nigerias etwa, Stichwort „Afrobeat“ und „Nollywood“ – Traumwelten mit Aufstiegschancen.
„Kommt! Bringt Eure Last.“, dazu lädt Jesus im Matthäusevangelium ein. Interessanterweise bietet er ein „Joch“ an, das hilft, mit Lasten umzugehen. Die Lasten verschwinden nicht einfach, aber ein Joch kann ent-lasten. Und im Miteinander entsteht so etwas wie ein geschützter Raum in Krisen und Konflikten. Was das bedeutet, können wir beim Weltgebetstag am 6. März 2026 gemeinsam herausfinden – beim Gottesdienst in Bernburg.

