Ein Tag der berührt, stärkt und verbindet

Beim Workshop „In Würde Abschied nehmen“ in Halle standen Selbstfürsorge, Austausch und einfühlsame Kommunikation im Mittelpunkt.

Am Samstag, den 7. März, hatten wir, der Ambulante Hospizdienst Bernburg an einem besonderen Workshop im Krankenhaus Bergmannstrost in Halle teilnehmen. Die Veranstaltung steht unter dem Titel „In Würde Abschied nehmen“ und widmet sich den wichtigen Themen Kommunikation und Selbstfürsorge. sowie dem Umgang mit dem Tod.

Schon zu Beginn wurde deutlich, wie wertvoll es ist, sich bewusst Zeit für diese sensiblen Themen zu nehmen. Menschen, die andere in schweren Lebenssituationen begleiten – sei es im Ehrenamt oder im Pflegeberuf – stehen häufig vor großen emotionalen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, Raum für Austausch, Reflektion und neue Impulse zu schaffen.

Im Workshop Selbstfürsorge, begleitet von einem Guide, konnten wir uns intensiv mit unseren eigenen Kraftquellen beschäftigen. Besonders bereichernd war die Möglichkeit, persönliche Rituale zu entwickeln, die im Alltag stärken und helfen können, mir belastenden Situationen achtsam umzugehen. Der offene Austausch unter den Teilnehmenden war offen, ehrlich und bereichernd.

Im Bereich Kommunikation arbeiteten wir mit praxisnahen Fallbeispielen. In kleinen Gruppen konnten wir mithilfe von Handpuppen verschiedene Gesprächssituationen durchspielen – Situationen, wie sie im Alltag von Pflege, Begleitung und Hospizarbeit vorkommen können. Dabei wurde deutlich, wie wichtig einfühlsame Worte, Zuhören und Verständnis im Umgang mit Sterbenden und ihren Angehörigen sind.

Für uns alle war dieser Tag eine sehr wertvolle Erfahrung. Er hat uns darin bestärkt, wie wichtig es ist, Menschen auf ihrem letzten Lebensweg würdevoll zu begleiten und gleichzeitig auch gut für die eigene seelische Balance zu sorgen.

Die Workshops laufen noch bis zum 24. April und bieten eine wertvolle Gelegenheit für alle Interessierten, sich mit diesen Themen intensiver zu beschäftigen. Besonders Pflegekräfte, Mitarbeitende im Gesundheitswesen sowie Ehrenamtliche können von diesen Erfahrungen und Impulse profitieren.

„Begleitung bedeutet nicht, den Weg zu kennen – sondern ihn gemeinsam zu gehen“

Kathrin Gisa, Hospizkoordinatorin

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